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Auerbach über der Stadt Zwingenberg (Twingenburg (1454))Hier geht´s zum Menu!

 

 

Ansicht der Burg Auerbach

 

 

auerbachluftbild

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Die Geschichte der Grafschaft nach Jahreszahlen von K.E.Demandt

Die Geschichte Auerbachs nach Jahreszahlen von Karl Wilfried Hamel

1489 Landgraf Wilhelm [III.] belehnt Johann gen. Jude vom Stein mit den vormals dem +Grafen Philipp von Katzenelnbogen von seinen Vettern Johann und Wilhelm für vier Mark Geld widerlegten Güterstücken zu Auerbach, die der +Graf Dieter von Katzenelnbogen dem +Wilhelm und den Eltern Johanns gefreit hatte, als Burglehen zu Auerbach (Urburg). Als Mannlehen erhält er die Zehnten der fünf Dörfer, die zur Pfarrei (Nieder-)Modau gehören, nämlich Ober-und Nieder-Modau, Ernsthofen, Klein-Bieberau und Asbach, die sie seit den Grafen von KatzeneInbogen zu Lehen trugen, sowie zwei Höfe zu Nieder-Modau, die er vorher mit dem +Vetter Wilhelm besaß

 

Satellitenkarte

 

1222 werden Besitzrechte für die Errichtung einer uneinnehmbaren Burganlange - einer Hochburg - südlich des Mains und zur Unterstützung des Wegezolls auf der Nord-Südrichtung erwähnt und in den folgenden Jahren die Burg erbaut

1258 auf Auerbach wird der Grafenweinberg erwähnt.

1258 Erzbischof Gerhard von Mainz wird von Diether V von Katzenelnbogen wegen Streitigkeiten um Zwingenberg und um "politische Differenzen" einige Tage gefangengenommen, vielleicht auch deshalb, weil er für Zwingenberg einen eigenen Pfarrer bestellte, sich von dem Kirchenamt Bensheim (Ausland!) lossagte und dem dortigen Pfarrer, als Verlust seiner entgangenen Einkünfte lediglich, ein Fuder (1000l) Wein überläßt. König Richard von Cornwall verspricht Graf Diether, ihm deshalb keine Nachteile zuzufügen. Auch Raugraf Konrad sowie die Brüder Konrad und Otto von Bickenbach geloben, sich wegen dieser Gefangennahme nicht an ihm zu rächen.

1318 der obere Teil des Dorfes und des großen Weinberges und der untere Teil des kleinen Weinberges gehören Graf Berthold; der untere Teil des Dorfes und des großen Weinberges und der obere Teil des kleinen Weinberges gehören dem Grafen Eberhard. Graf Berthold erhält ausserdem den oberen Teil des Schafhauses, den Weinberg, der der Reubere heißt.

 

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Der Edle Diether I (1065-1095), der Stammvater, kommt aus dem Siegburger Raum und wird Klostervogt in Prüm in der Eifel. Mit seinem Sohn Heinrich I (verstarb 1102) erbaut er ab 1094 die Burg Katzenelnbogen. Heinrichs Witwe, Luitgard von Heimbach, heiratet Graf Goswin von Stahleck. Ihr Sohn HeinrichII von Katzenelnbogen wächst dort gemeinsam mit seinem Stiefbruder Hermann von Stahleck im besten Einvernehmen auf. Hermann heriatet die einzige Schwester des Stauferkönigs Konrad III und wird 1142 rheinischer Pfalzgraf. Heinrich II von Katzenelnbogen wird 1138 von König Konrad III von Hohenstaufen der Grafentitel verliehen. Er ist mit dessen Nichte, Hildegard von Henneberg, verheiratet. Deren Mutter, Luitgard von Calw-Hohenberg, war die Schwester von Berthold II Graf von Hohenberg/Lindenfels, dem Lorscher Klostervogt. Dieser verstarb 1136 kinderlos. Beerbt wurde Berthold II von Hohenberg/Lindenfels von seinen beiden Schwestern Luitgard und Mathilde bzw. deren Männern, dem Grafen Godobold von Henneberg und Poppo von Laufen und diese wiederum von ihren Kindern. So gelange der Lorscher/Bergsträßer Besitz mit Auerbach und Zwingenberg sowie die Grafschaft im Kraichgau um 1135 durch Berthold II von Hohenberg/Lindenfels an die Henneberger bzw. an Graf Heinrich II von Katzenelnbogen (1124-1160) (von Karl Wilfried Hamel)