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Marksburg

einzige nie zerstörte Rheinburg

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Geschichte der Grafschaft nach Jahreszahlen von K.E.Demandt

 

 

 

Satellitenkarte


1283

durch Graf Eberhard I von den Eppsteinern erworben und

1301
König Albrecht verbietet während seines Kampfes mit den rheinischen Kurfürsten die Erhebung der Rheinzölle und läßt sich während des rheinischen Zollkrieges von Graf Eberhard zeitweise St Goar abtreten, erteilt ihm aber für das Braubacher Gebiet ein Bergbauprivilieg auf Silber und sonstige Metalle.

1338

Heinrich von Schöneck wird Burgmann

1402

Ritter Johann vom Stein wird Burgmann zu Braubach

 

1437

4,5 Ohm Rotwein und 0.5 Fd. Weisswein werden nach Hohenstein geschickt.

1439

Siegfried vom Turm erhält von Graf Johann von Katzenelnbogen als Braubacher Burglehen einen Weingarten zu Kamp hinter dem Dorfe am Seelenwege zwischen dem Weingarten Werner Imhofs oben

1453

Der Bad Emser Peter Grobemann sitzt im Gefängnis zu Braubach

1489

Ritter Friedrich von Stein wird wieder Burgmann auf der Marksburg und besitzt einen Hof zu Frücht als katzenelnbogener und nassau-dillenburger Doppel-Lehen

 

Die Burg Braubach, nach der Markuskapelle in neuerer Zeit Marksburg genannt, liegt auf einem Bergkegel über der Stadt Braubach. Graf Eberhard I von Katzenelnbogen, Begründer der jüngeren Linie des Grafenhauses, erwarb die Burg 1283 von den Herren von Eppstein. Im 14. und 15. Jahrhundert erhielt sie durch die Bautätigkeit der Grafen ihre heutige Form, die sie als die einzige nie zerstörte Rheinburg durch die Jahrhunderte bewahren konnte.

In der Kellerei Braubach wurden in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts zwischen 40000 und 70000l Wein jährlich angeliefert, die aus Weingärten von Salzig, Boppard, Spay, Horchheim und Rhens kamen.1425 gab man einen ungenannten Geldbetrag zum Bau eines neuen Kelter und Umbau des Kelterhauses aus. Genannt werden Weinberge am Burgberg und am Wyderryne. Berichtet wird auch über die Vergabe eines Weinberges als Burglehen an Siegfried vom Turm und seinen Sohn Johann in den Jahren 1439, 1445 und 1450 , die dafür Burgmannen zu Braubach sein sollten.Gute Pflege des Weinbergs sollte sich für den Lehnsträger auszahlen, denn Wertzuwächse wurden an den Lehensträger selbst weitergegeben. (nach Ottraud Rozumek-Fechtig)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rheinfront der Marksburg