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Rheinfels, die Residenz ( der älteren Linie ) (rinfels)

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über St. Goar , Zollschreiberei und Residenz ( Santgowere)

In der Ruine befindet sich der ehemals größte Weinkeller Deutschlands

Der heilige Goar ist Schutzpatron der Winzer, der Gastwirte, der Schiffer, der Töpfer und der Ziegelarbeiter

 

 

rheinfels merian 1655

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Geschichte der Grafschaft nach Jahreszahlen von Karl E. Demandt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Satellitenkarte

1240 Weinberg Amererberg bei St. Goar im Besitz Ritter Volmars von Sterrenberg als katzenelnbogener Lehen.

Thomas Bungert

Verbandsbürgermeister

1245 wird die Burg über St. Goar erbaut und in 10 Jahren fertiggestellt.

Diente als Hauptresidenz der älteren Linie des Grafengeschlechts.

Größte Burganlage Deutschlands gegenüber Burg Katz

1383 Wilhelm Asunre, Kaufmann von Asti, Bürger von St. Goar und Tristam von Troja, ebenfalls Kaufmann und Bürger stellen Graf Wilhelm II von Katzenelnbogen Quittungen aus. (1753 und 1752)

1434 Der Fährmann benutzt den Schiffstyp Nachen (6203)

1450 Ein Geigenspieler im Gefolge Herzog Heinrichs von Bayern und seinen Lautenschlägern auf Rheinfels und Theriak, das opiumhaltige Medikament, ein Allheilmittel. (6085)

1452 das gräfliche Zollschiff, ein Nachen wird ausgebessert (6228)

1460 Graf Philipp von Katzenelnbogen-Diez stiftet St. Goar eine Orgel (5098)

1479, 28. Juli Philipp von Katzenelnbogen-Diez stirbt im Alter von 77 Jahren auf Burg Rheinfels

 

Wirtshäuser in St. Goar in denen die katzenelnbogener Grafen feierten:

"Zum Helm", "Zum Rad", "Zum Roten Löwen"(6080.11), "Zum Schwarzen Horn", "Zum Schwert"

 

 

Das Langhaus der Stiftskirche in St. Goar, die auch als Schloßkirche diente, wurde in der Mitte des 15. Jahrhunderts als dreischiffige Emporenbasilika neu erbaut. Ein besonders schönes Kapitell in der Nähe der Kanzel zeigt Rebblätter und Trauben, die die Einwohner von St. Goar gerne als Rieslingtrauben bezeichnen. Im Jahre 1240 kaufte Ritter Volmar von Sterrenberg für 15 Mark den Weinberg Amererberg in St. Goar und gab ihn Graf Diether IV zu Lehen auf. 1264 wurden Weinberge bei der Burg Rheinfels und 1286 ein gräflicher Weinberg am Engersberg genannt. 1340 wurde in einem Pachtvertrag die Weinlage "in den veldin " erwähnt, 1401 die Lage "hinderfelt an deme Gließberge". 1405 hören wir zum ersten Male von einem gräflichen Kelterhaus in der Neustadt unter Rheinfels. 1435 arbeitete ein Peder Meczman an ausgedehnten Rebflächen am Südhang des Gründelbachtals, nördlich der Burg Rheinfels, die als Terrassenweinberge bewirtschaftet wurden. 1437 arbeitete Peder Meczman an der Mauer des "groißen wingart".Im Herbst 1441 wurden von den gräflichen Keltern 66000l hergestellt.In den erhaltenen Rechnungen der Grafen erscheinen zahlreiche Weinbergsarbeiten mit Angabe der Namen der Arbeiter.

Im 15. Jahrhundert war der Bedarf an Wein auf der Burg Rheinfels, der Hauptresidenz des Grafenhauses sehr groß und wurde nur von der Hofhaltung Graf Philipps d. Ä. in Darmstadt übertroffen. Aus der Zeit um 1427 hat sich eine Aufstellung über die Mengen an Korn und Wein, die zur Versorgung der katzenelnbogischen Schlösser notwendig waren, erhalten. Die Burg Rheinfels benötigte 26000l Wein, in Darmstadt verbrauchte man allerdings 50000l. Für der Burg Rheinfels wurden auch große Mengen an Wein aus Essenheim (eigenes Gebiet), vom Gau, aus Pfeddersheim aus dem Elsass und von der Bergstrasse (eigenes Gebiet) eingekauft. Die Weingartenwerke der Kellereien St. Goar und Braubach sollen in erster Linie für den Verkauf auf dem Markt in Köln produziert haben. Die der Obergrafschaft für den eigenen, da vermutlich kein Zoll bezahlt werden mußte. (nach Ottraud Rozumek-Fechtig)

 

 

 

 

 

 

 

 

Stiftskirche von St. Goar von Philipp dem Älteren von Katzenelnbogen erbaut